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99 Künstler | Künstlerportät Deutschland - Edgar A. Eubel, Künstler - Recklinghausen

31.05.2019

Edgar A. Eubel

*1958 in Essen, lebt und arbeitet in Datteln und Recklinghausen

Grenzenlose Bildlandschaften im Kaleidoskop des Rätselhaften

Edgar A. Eubel absolvierte von 1980 bis 1985 ein Studium der Sonderpädagogik an der Universität Dortmund mit dem Abschluss des ersten Staatsexamens. Parallel hierzu erfolgten von 1983 bis 1985 freie Studien an der Fachhochschule für Grafik und Design Dortmund. 1995 erhielt Edgar A. Eubel das "Märkische Stipendium für Malerei" in Lüdenscheid und 2013 den "Kunstpreis der Lippischen Rose". Darüber hinaus entstanden seit 1997 im Austausch mit Künstler*innen zahlreiche Gemeinschaftsarbeiten zu unterschiedlichen Themenkomplexen.

Ob raumgreifende Bodeninstallationen, bemalte Formgebilde sowie feine Papierzeichnungen oder Bildlandschaften auf Leinwand: Bei Edgar A. Eubel gibt es keine einzelnen, voneinander getrennten Arbeiten. Sein ebenso vielschichtiges wie auch vieldeutiges Werk besteht aus Zeichnungen, Bildern und Objekten, in denen sich allesamt unsere Welt in ihrer ganzen chaotischen Unüberschaubarkeit wiederspiegelt. Ein Chaos, in dem der Künstler mit verschiedensten Bildmitteln, Techniken, Materialien und Strukturen seine ganz eigene Ordnung schafft: So kommunizieren menschliche mit organischen Formen und unbekannte Schöpfungen mit unruhig im Bildraum umherziehenden Linien in einem spannungsvollen Zusammenspiel als Form gewordene Gedanken eines oftmals langwierigen Arbeitsprozess.

Die Arbeiten von Edgar A. Eubel vermitteln den Charakter des Schwebenden, des sich Entgrenzenden. Sie lassen sich in Ihrer Interpretation nicht festlegen. Die phantastischen Gebilde - ob auf der Leinwand oder auf dem Papier ebenso wie in den raumgreifenden Installationen - scheinen vor den Augen des Betrachters wie aus dem Nichts zu erwachsen und in einem grenzenlosen Vakuum zu schweben. Sie lösen Empfindungen ebenso aus wie die Neugier, das Unbekannte und Andersartige zu entdecken und zu erforschen, bevor sie wieder in das diffuse Nichts, dem Unfassbaren und Geheimnisvollen zurücksinken und sich uns erneut zu entziehen versuchen.

[www.edgaraeubel.de]


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