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Gesichter hinter der Kunst

Die Künstler


99 Künstler - Dieter Hansmann, Maler und Bildhauer - Nordhorn

05.11.2016

Dieter Hansmann

*1955 in Einbeck, lebt und arbeitet in Nordhorn

Das Erinnerungsbild als Labyrinth des Geheimnisvollen

Dieter Hansmann, der heute in Nordhorn lebt, wurde 1955 in Einbeck geboren. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er in den Jahren von 1977 bis 1984 an der Universität Osnabrück sowie der Hochschule für bildende Künste in Braunschweig. Dieter Hansmann hat in den vergangenen Jahrzehnten ein vielschichtiges und facettenreiches Bildwerk geschaffen, das sowohl die Bereiche der Malerei und Fotografie wie auch unterschiedliche Ausdrucksformen der Bildhauerei umfasst.

Im Zentrum seiner Kunst steht bei Dieter Hansmann die Auseinandersetzung mit einer vermeintlich objektiven Wahrheit, deren Wirklichkeitsbezug vom Künstler immer wieder in Frage gestellt wird. In diesem Sinne sind seine Arbeiten der Idee der Abstraktion und des autonomen Bildraumes verpflichtet, da sie der Auffassung des Künstlers zufolge, dem Betrachter die Möglichkeit einer freien Interpretation bieten und den Blick für die Gegensätze zwischen subjektiver Wahrnehmung und dem Sein der Wirklichkeit schärfen. Dennoch formuliert Dieter Hansmann seine Beobachtungen und Erkenntnisse in einer ausdrucksstarken künstlerischen Sprache, die in ihren visuellen, künstlerischen Mitteln geschickt agiert zwischen einer realen Wiedergabe unserer körperlichen Welt und der völligen Loslösung vom Gegenständlichen. Das Ergebnis sind poetische, rätselhafte, monochrome oder auch kontemplative und reduzierte Bildräume die ihren Eingang finden in öffentliche wie auch sakrale Räume: Auf Stein und Leinwand, in Beton oder Stahl.

Als Maler, Bildhauer und Fotograf ergründet Dieter Hansmann immer wieder die Komplexität der Wahrnehmung unserer Welt in ihrem Dasein und Sosein. Eine Welt aus Zeichen, Mythen und Symbolen. Eine Welt als gesellschaftlicher Raum, der sich kontinuierlich entwickelt und verändert. Eine Welt, auf die Dieter Hansmann als Künstler reagiert mit einem unerschöpflichen Fundus eines gelegentlich spirituell anmutenden, archaischen Formenrepertoires - mal gestisch getrieben, mal skulptural konstruktiv - die der Wahrnehmung des Betrachters keine Grenzen setzt.

[www.dieter-hansmann.de]


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