ANDREAS GORKE

*1963 in Emsdetten, lebt und arbeitet in Brochterbeck und Saerbeck

Andreas Gorke, Künstler - Brochterbeck und Saerbeck

Strukturen als Schnittstelle zwischen urbanem Lebensraum und Natur

Andreas Gorke studierte 1984 bis 1994 visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Münster bei Prof. Wolfgang Troschke und Prof. Rolf Escher, erhielt verschiedene Stipendien, unter anderem bei der Aldegrever Gesellschaft Münster sowie im Edvard-Munch-Atelier in Oslo und arbeitet heute als freischaffender Künstler.

Vor allem Strukturen aus der Natur wie auch dem urbanen Lebensraum haben es Andreas Gorke, der sich selbst als gegenständlichen Künstler versteht, angetan. Diese setzt er allerdings sehr unterschiedlich um: Während Andreas Gorke seine urbanen Szenen vorwiegend in kleinen, farbig angelegten und collagenhaft verfremdeten Holzschnitten realisiert, setzt er sich mit der Natur hauptsächlich in faszinierenden, großformatigen, schwarz-weißen Holzdrucken auseinander.

Der Weg zum Gegenstand seines heutigen Schaffens führte Andreas Gorke über so unterschiedliche Stationen wie der Auseinandersetzung mit der Welt des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet und längeren Arbeitsaufenthalten in Rom, den Städten Umbriens und der Toskana sowie der europäischen Metropole Berlin.

In der Schnittstelle von Urbanität und Natur entstehen ausdruckstarke Arbeiten mit oftmals filigranen Strukturen, Kontrasten, Spiegelungen und Linien von mitunter symbolträchtiger Aussagekraft, oder auch mystische Orte, die den Betrachter einladen, sich der Suche nach den Dingen hinter der scheinbaren Wirklichkeit hinzugeben – der tatsächlichen und doch nicht fassbaren, manchmal auch flüchtigen Wirklichkeit, die es zwischen Himmel und Erde zu entdecken gibt.

[ Mehr über Andreas Gorke erfahren Sie auf der Facebook-Seite des Künstlers: www.andreas-gorke.de ]

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