ALFRED CORDES

*1948 in Osnabrück, lebt und arbeitet in Osnabrück

Alfred Cordes, Schriftsteller - Osnabrück

WER SCHREIBT, DER BLEIBT

Alfred Cordes studierte ab 1967 in Frankfurt, Münster und Hannover. Von 1975 an arbeitete er bis 2012 als Grundschullehrer an Schulen in Hannover und Osnabrück. Mit dem Schreiben begann Alfred Cordes mit Ende zwanzig. Seitdem ist es ein wichtiger Teil seines Lebens. Bei C.Bertelsmann erschienen die Romane Caspar Coppenrath 1987, Klaras Nachtkleid 1989 und Schattenleben 1991. Im Jahr 1988 wurde Alfred Cordes für seinen Roman Caspar Coppenrath der nach seiner Stifterin benannte Mara-Cassens-Preis, dem höchstdotierten Literaturpreis für einen deutschsprachigen Romanerstling, verliehen. In den Neunziger & Nuller Jahren entstanden fünf weitere Romane.

Über Caspar Coppenrath schrieb Frank Busch in DIE ZEIT vom 10. April 1987: “Das sind die besten Bücher, die die Frage, ob sie vielleicht konventionell oder gar altmodisch geschrieben sind, zur akademischen Spielerei machen, weil sie den Leser ganz einfach mitreißen. Unvermittelt findet er sich in Alfred Cordes’ erstem Roman in den fünfziger Jahren wieder. Der Ton des Erzählens zieht ihn hinein, lässt den Tonfall jener Zeit anklingen, erinnert von Ferne an den späten Thomas Mann.”

Vor dem Schreiben stand für Alfred Cordes zunächst das Lesen – für ihn gleichbedeutend mit der Aneignung der realen Welt durch das in seinen Augen “paradiesische Universum fiktiver Geschichten”. Was er im Folgenden auf Papier festhielt und festhält, ist geprägt durch den Spruch seiner Großmutter: “Wer schreibt, der bleibt”. Dabei denkt Alfred Cordes jedoch nicht an einen literarischen und für ihn lediglich imaginären Nachruhm. Vielmehr hat er die Worte seiner Großmutter zu seinem ganz eigenem Motiv des Schreibens erweitert: Wer schreibt, der bleibt – bei sich.

Und so arbeitet Alfred Cordes sich heute als freier Schriftsteller mit viel Lust durch seine fiktiven Welten: literarisch unabhängig und wie er sagt, frei von den neurotischen Anwandlungen des Literaturbetriebes und somit absolut ungestört. Eben ganz bei sich.

[ Mehr über Alfred Cordes erfahren Sie auf der Website des Schriftstellers: www.alfred-cordes.de ]

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